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Zur See
ein Mann mit Willen
26.02.2025
Wenn man mein Archiv aufschlägt stellt man sehr schnell fest:
es geht mir um die Arbeitsplätze auf See und die Möglichkeiten für junge Menschen im maritimen Umfeld Fuß zu fassen.
Wer sogar mein Buch gelesen hat weiß, wie ich es mit ganzen 8 Jahren einfach beschlossen habe, Kapitän zu werden.
Nun aber, seit vielen Jahren, geht es nicht mehr ganz so einfach. Die Lage hat sich an Bord drastisch verändert in den letzten 50 Jahren, in den letzten 15 Jahren sogar noch dramatischer hin zu Billiglohnsegmenten ohne Tarifschutz. Deutsche Fachkräfte sind den Reedern, mit wenigen Ausnahmen, zu teuer geworden.
Hab ich alles, auch im Buch, nachgewiesen.
Aber es gibt eben doch noch Nachwuchs, der auf findige Art und Weise, getrieben durch Tradition und Familie, den Weg an Bord sucht und findet. Dabei spielen oft Kontakte so ganz nebenher eine wichtige Rolle, selbst auf Helgoland hatte der junge Mann offene Ohren für das, was man ihm sagte und anbot.
Wie, das erzählt uns der junge Mann gleich lieber selber, er saß bei der NDR-Talkshow, am Freitag den 21.02.25, in einer fröhlichen Talkrunde dabei.
Zufällig schaltete ich meinen Kasten an und sah und hörte dies:
Vormann Gregor Jeske erzählt
Vormann nennt sich derjenige an Bord der Seenotrettungsfahrzeuge, der die Verantwortung für Schiff und Besatzung trägt. Er ist der Kapitän. Vormann ist ein traditioneller Rang innerhalb dieser Organisation, der DGzRS.
Wie man Nachwuchs bei der Gesellschaft sucht geht so:
Und wenn man spenden möchte, z.B. für die Werftzeiten der BERLIN, dann macht man dies:
Das Schiffchen, ich musste auf der CAP SAN MARCO 50.- D-Mark spenden,
damit mein Streich mit den Passagieren "unter uns blieb"!
Oder hier, jetzt und sofort spenden!
Der dänische Maler Michael Ancher
Ich freue mich, dass es noch solchen Nachwuchs gibt.
Geht doch!
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